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PRISMATEC / ENGINEERING SOFTWARE

SCAN2SPRAY

Software für unterschiedliche Lackierprozesse.

SCAN2SPRAY verbindet Bauteilgeometrie, Bahnplanung und Schichtsimulation in einer Umgebung. Prozess, Vorrichtungen und Roboterintegration werden für die jeweilige Bauteilfamilie und den Produktionsablauf konfiguriert.

Roboter mit Applikator und Industriebauteil in einem Lackierzellenkonzept
Geometrie · Bahnen · Sprühen · Analyse
01Modell & Flächen02Strategie & Parameter03Simulation & Bewertung04Kalibrierung & Implementierung

01 / SOFTWAREFUNKTIONEN

Von der Geometrie zur Schichtbewertung.

Gemeinsame Werkzeuge umfassen CAD-Flächenauswahl, Sprühparameter, Bahnen, aufeinanderfolgende Schichten und Schichtbewertung. Das Gitarrenbeispiel zeigt eine Konfiguration; andere Bauteilfamilien benötigen eigene Strategien, Vorrichtungen und Kalibrierung.

Die Oberfläche wird am Beispiel eines Gitarrenkorpus gezeigt. Diese Werkzeuge gehören zur gemeinsamen SCAN2SPRAY-Umgebung.

Lackierumfang festlegen.Vergrößern ↗

01 / SCAN2SPRAY

Lackierumfang festlegen.

Importieren Sie ein STEP/STP- oder STL-Modell, positionieren Sie das Bauteil und bestimmen Sie die zu lackierenden Flächen. Bei STEP-Modellen lassen sich einzelne CAD-Flächen auswählen und Taschen, Öffnungen sowie Funktionsbereiche von der Sprühplanung ausschließen.

  • Modellbibliothek und Bauteilpositionierung.
  • Lackierumfang im Programm gespeichert.
  • Der Ausschluss aus der Planung ersetzt keine physische Maskierung.
Bewegung mit Applikatorparametern verbinden.Vergrößern ↗

02 / SCAN2SPRAY

Bewegung mit Applikatorparametern verbinden.

Legen Sie Geschwindigkeit, Lackdurchfluss, Abstand, Fächerbreite und Bahnüberlappung fest. Wählen Sie geeignete Sequenzen für Flächen, Konturen und Farbverläufe. Die Bewegungsvorschau zeigt die Pistolenführung relativ zum Bauteil.

  • Sprühbahnen und Verbindungsbewegungen.
  • Applikatorwinkel und Fächerausrichtung.
  • Strategie passend zu Geometrie und Oberfläche.
Prozess in einer Rezeptur speichern.Vergrößern ↗

03 / SCAN2SPRAY

Prozess in einer Rezeptur speichern.

Material, Mischungsverhältnisse, Festkörperanteil und Sollschichtdicke bilden die Berechnungsgrundlage. Bei mehrstufigen Prozessen können Grundschicht, weitere Farben und Klarlack eigene Parameter und Sequenzen erhalten.

  • Einfarbige und mehrstufige Programme.
  • Separate Stufeneinstellungen und kumulative Schichtansicht.
  • Farbwechsel und Spülung mit der Anlagensteuerung abgestimmt.
Materialverteilung auf der Oberfläche bewerten.Vergrößern ↗

04 / SCAN2SPRAY

Materialverteilung auf der Oberfläche bewerten.

Die Heatmap zeigt eine lokale Prognose der Trockenschichtdicke. Prüfen Sie Flächen, Rundungen und Kanten im Vergleich zum Prozessziel. Geänderte Parameter oder Bahnen ergeben eine neue Bewertungsvariante.

  • Kartenfarben stehen für Schichtdicke, nicht für Lackfarbe.
  • Bewertung einer Stufe oder des kumulierten Schichtaufbaus.
  • Für die jeweilige Anlage kalibriertes und geprüftes Modell.
Den Kontext jeder Entscheidung bewahren.Vergrößern ↗

05 / SCAN2SPRAY

Den Kontext jeder Entscheidung bewahren.

Schichtberichte und die Programmbibliothek halten Ergebnisse und Einstellungen geordnet. Für die nächste Charge stehen Modell, Rezeptur und Bahnvariante bereit, statt den Prozess aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren.

  • Bewertung von Abdeckung und lokalen Abweichungen.
  • Versionierte Programme und Parameter.
  • Daten für Vergleiche und weitere Prozessverbesserungen.
Prozess für die Zielzelle vorbereiten.Vergrößern ↗

06 / SCAN2SPRAY

Prozess für die Zielzelle vorbereiten.

Die Konfiguration umfasst Robotermodell, Werkzeug, externe Achsen, Koordinatensysteme und Prozesssignale. Export und Schnittstellen zu SPS, Dosierung und Transport werden für jede Implementierung festgelegt.

  • YASKAWA-Robotik in den gezeigten Konfigurationen.
  • Bewegungs- und Prozessversuche an der Zielanlage.
  • Funktionsumfang und Abnahmekriterien individuell vereinbart.

02 / SPRÜHMODELL

Simulation auf Basis der Pistolencharakteristik.

Das Modell summiert den Materialauftrag aufeinanderfolgender Bahnen. Es berücksichtigt Durchfluss, Geschwindigkeit, Abstand, Auftreffwinkel, Fächerausrichtung und Oberflächengeometrie. Die Heatmap zeigt Bereiche mit höherer oder geringerer Schichtdicke.

Kalibrierung an der Zielanlage

Bei der Implementierung führt der Integrator Probespritzungen mit der tatsächlichen Pistole und Düse bei unterschiedlichen Einstellungen durch. Gescannte Sprühbilder und Schichtmessungen dienen zur Modellanpassung und Prüfung in einem weiteren Versuch. Material- oder Konfigurationsänderungen erfordern eine erneute Überprüfung.

Versuch → Scan & Messung → Anpassung → Prüfung

Verteilung der trockenen Grundschicht an einem Beispielkorpus
050100150 µm
Lokale Schichtdicke ablesen. Dieses Beispiel zeigt ausschließlich die Grundschicht. Die Farben stellen die prognostizierte Trockenschichtdicke auf einer Skala von 0–150 µm dar.

03 / ANWENDUNGEN

Verschiedene Bauteile. Gemeinsame Werkzeuge.

Diese Bereiche zeigen mögliche Systemkonfigurationen. Geometrie, Material und Schichtanforderungen bestimmen den Implementierungsumfang; jede Bauteilfamilie erfordert Prozessvorbereitung und Versuche.

01

Metall & Industriebauteile

Gehäuse, Abdeckungen, flache und räumliche Bauteile. Bahnen sowie die Behandlung von Rundungen und Kanten werden auf Bauteilfamilie und Schichtanforderungen abgestimmt.

02

Holz & dekorative Oberflächen

Möbelelemente, Holzkomponenten und Instrumente. Deckende Beschichtungen, transparente Oberflächen und kontrollierte Farbverläufe als Prozesskonfigurationen.

03

Spezifische Bauteilfamilien

Weitere Materialien und Geometrien passend zur jeweiligen Sprühtechnologie. Der Umfang ergibt sich aus Modell, Material, Versuchen und Produktionsanforderungen.

04 / ANWENDUNGSBEISPIEL

Lackierung von Gitarrenkorpussen.

Das mit SVG Sound Research sp. z o.o. entwickelte Beispiel zeigt SCAN2SPRAY für Instrumente: Flächenauswahl, einfarbige Lackierung, Sunburst-Farbverläufe und Schichtanalyse. Derselbe Werkzeugsatz bildet die Grundlage für Konfigurationen anderer Bauteile.

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LINIENKONFIGURATION

Programm und Bauteilhandling verbinden.

Pufferung, Korpuszuführung, G5-Positionierung, Lackierung und Abtransport. Der Film visualisiert eine beispielhafte Integration von PRISMATEC, YASKAWA-Robotik und TECNOVA-Technik.

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Einfarbige Beschichtung

CAD-Flächen, ausgesparte Taschen, Bahnen und Schichtdickenverteilung.

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Mehrstufiger Sunburst

Grundschicht, dünne Farbdurchgänge und optionaler Klarlack. Bandbreiten, weiche Übergänge und Parameter der einzelnen Stufen im Programm gespeichert.

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Die Filme zeigen Software und Simulation. Produktionsparameter und Linienorganisation werden bei der Implementierung an der Zielanlage überprüft.

05 / KONFIGURATION

Von einer Zelle zur Linie.

Die Konfiguration folgt Bauteil und Prozess: Roboterreichweite, Achsen, Vorrichtungen, Transport, Dosierung, Farbwechsel und geforderter Takt. Der Umfang wird mit dem Integrator abgestimmt.

01

Einzelzelle

Roboter, dedizierte Vorrichtung und manuelle Beladung. Eine Programmbibliothek unterstützt wechselnde Modelle und kleine Serien.

02

Tisch & Positionierer

Drehtisch, Schwenkpositionierer oder dedizierte Achsen machen weitere Flächen zugänglich. Achsanzahl, Reichweite und Vorrichtungen werden bauteilbezogen ausgewählt.

03

Produktionslinie

Transport, Puffer, automatische Beladung und Zellenabläufe werden auf den Fabriktakt ausgelegt. SCAN2SPRAY bildet die Prozessplanungsebene innerhalb der vereinbarten Automatisierungsarchitektur.

Ein gemeinsames Produkt, individuell integriert.

PRISMATEC stellt die Softwareumgebung bereit. Das Zellenengineering verbindet sie mit Roboter, Vorrichtungen und Fabrikautomation. Annahmen, Schnittstellen, Kalibrierung, Versuche und Abnahmekriterien werden in der Implementierungsspezifikation dokumentiert. Die in Entwicklung befindliche Geometriegewinnung aus Scans und adaptive Funktionen bilden einen gesonderten Konfigurationsumfang.

IHR BAUTEIL / IHR PROZESS

Sprechen wir über Ihre Anwendung.

Bauteilmodell, Werkstoff, Schichtanforderungen und Produktionsumfang helfen, die SCAN2SPRAY-Konfiguration und die nächsten Versuche festzulegen.

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